erstellt am: 25.04.2013 | von: | Kategorie(n): Specials


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Tom Palupke

Heute Morgen flatterte ein Artikel über Frauen und Autos auf meinen Schreibtisch, er hieß: „Was Frauen wirklich wollen.“ Nicht, dass ich davon viel Ahnung hätte… Wie auch, ich meine, ich selbst bin ja nun mal keine. Dennoch, liebe Ladies, ich werde heute versuchen mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen so gut ich kann. Zum Glück habe ich den Artikel als Hilfestellung. Und eine Freundin. Die fährt übrigens einen MINI und das macht sie ziemlich gut. Insofern bin ich Frauen im Straßenverkehr gegenüber völlig klischeebefreit. Lange Rede, einziger Sinn: Ab jetzt werde ich mich auf meine feminine Seite konzentrieren, Moment…

 

Statistiken über Statistiken

pink_carIn dem Artikel lese ich, dass jeder dritte PKW in Deutschland einer Frau gehört – so weit so unspektakulär. Die Tendenz steigt somit seit den letzten Jahren raketenmäßig in den Himmel oder, anders ausgedrückt, in den letzten 30 Jahren um das Doppelte. Wir halten also fest: Das Geschehen auf Hauptstraßen wird zunehmend feminin. Weiter im Text.

 

Im Schnitt achten Frauen beim Autokauf stärker auf den Preis als Männer. So zahlen sie für einen Gebrauchtwagen durchschnittlich 7470 € und für einen neuen 19700 €. Männer geben im Durchschnitt 11.480 € für einen Gebraucht- und 31.520 € für einen Neuwagen aus. Nun ja.

 

Das Lieblingsauto der Frauen

Interessant finde ich, dass der Range Rover Evoque zum Frauenauto 2012 gewählt wurde. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Info ziehen? Der Evoque ist ein Luxus-SUV und der meistverkaufte Land Rover des letzten Jahres. Heißt das, dass vor allem Frauen unter den Käufern waren? Würde ich so nicht unterschreiben. Der Evoque gilt als der Schickimicki-SUV mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten und tollem Design. Er ist der Glamour-Star im Gelände und besitzt außerdem Top-Wertungen in Fahrleistung, Platzangebot und Komfort. Er ist familientauglich und es gibt eigentlich keinen Grund, weshalb man ihn nicht mögen sollte. Weder als Mann noch auch Frau. Zugegeben, es gibt andere Modelle, die mehr Testosteron besitzen als dieses.

 

Bin ich nun schlauer als zuvor? Nicht wirklich. Immerhin erfahre ich noch, dass in diesem Jahr die erste Automesse speziell für Frauen in Berlin stattfand. Die Betonung liegt auf stattFAND, denn leider war die Messe bereits im März, so dass ich mir keinen eigenen Eindruck von „Lady Drive mehr machen kann. Andererseits: Man hätte mich vermutlich gar nicht reingelassen. Ist das fair? Meine Unterlippe schiebt sich bei dem Gedanken beleidigt nach vorne. Ist das männlich? Verzeihung. Ich erinnere mich an mein wahres Ich und versuche Haltung anzunehmen.

 

Also, liebe Damen, liebe Herren, ich bin am Ende des Artikels angekommen und fasse zusammen: Emanzipation ist auf deutschen Straßen schon lange Fakt, so scheint es mir. Ob das in den Köpfen auch so ist, muss angezweifelt werden. Oder bräuchte man sonst spezielle Automessen nur für Frauen oder Artikel, die davon berichten, dass immer mehr Frauen Autofahren? Ich hielt das eigentlich alles längst für eine Selbstverständlichkeit. Klärt mich bitte auf, wenn ich das falsch sehe.

 

Als ich meine Freundin auf das Thema ansprach, sagte sie übrigens, dass sie der Meinung sei, dass Männer am Steuer eher zu Aggressionen neigen als Frauen – das sei eine unvermeidliche Folge der unterschiedlichen Hormonverteilung. Na toll. Also sollte jemand auf die Idee kommen, eine Automesse speziell für Männer zu konzipieren, ich würde auf ein Glas Whiskey on the Rocks vorbeischauen.

 

Euer Tom

 

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