erstellt am: 24.04.2013 | von: | Kategorie(n): Specials


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Elektroautos sollen die Zukunft sein, das ist nach wie vor so. An das Ziel der Bundesregierung, die bis 2020 die Produktion von einer Millionen Elektroautos umsetzen wollte, glaubt hingegen kaum noch jemand. Dafür ist die Technologie bisher einfach zu unpraktisch, zu teuer und aufgrund ihrer geringen Reichweite zu schlecht nutzbar. Es muss also eine Lösung für den Übergang her: Der Plug-In-Hybrid. Er löst viele Probleme des reinen Elektromotors, ist bezahlbarer und könnte sich als echte ökologische Alternative bewähren, bis die Entwicklung der Elektroantriebe weiter vorangeschritten ist.

 

Der Plug-In-Hybrid

fisker_karma_seiteDieser Antrieb vereint ebenfalls Verbrennungs- und Elektromotoren, besitzt allerdings weitaus größere Akkus, als bei reinen Hybridmotoren der Fall ist. So können mit ihm mindestens 20 Kilometer emissionsfrei und lautlos gefahren werden. Im Gegensatz zum konventionellen Hybrid, bei dem der Elektromotor durch die Bremsenergie geladen wird, bietet der Plug-In die Möglichkeit, den Akku direkt mit der Steckdose zu verbinden.

 

Modelle mit Plug-In-Technologie

Bisher ist das Angebot in Deutschland noch nicht gerade riesig. Toyota geht mit gutem Beispiel voran und bietet auf Basis des Prius einen Plug-In-Hybriden an. Der Toyota kann innerhalb von 90 Minuten geladen werden und besitzt 136 PS, mit denen maximal 25 Kilometer ohne Sprit gefahren werden können. Auch wenn Elektroautos sogar noch teurer sind, der Preis von 36.200 Euro für das Basismodell dürfte einige Kunden abschrecken.

 

Opel und Chevrolet

Ähnlich verhält es sich mit dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera. Sie werden von einem Elektromotor angetrieben, der durch einen Benzinmotor unterstützt wird. Mit Grundpreisen von rund 40.000 Euro sind sie fast doppelt so teuer wie konventionelle Kompaktklassemodelle.

 

Martin Winterkorn über Plug-In-Hybride

Der VW-Konzernchef hält die Plug-In-Technologie ebenfalls für den richtigen Weg zum Ziel der Elektromobilität. Er hat eine Offensive für alle Konzernmarken angekündigt, wobei die VW-Tochter Porsche mit dem 918 Spyder und dem Panamera den Anfang macht, die entsprechend umgebaut werden.

 

Auch der Golf wird in diesem Jahr als Elektroauto auf dem Markt kommen, im nächsten dann als Plug-In-Hybrid. Audi plant die Umsetzung der Technologie für den A3 und ab 2014 ist mit einer Serienfassung der BMW-Studie Active Tourer zu rechnen. Die elektrische Reichweite soll über 30 Kilometer betragen.

 

Der Plug-In-Hybrid scheint derzeit die praktikabelste Möglichkeit zu sein, beim Fahren auf die Umwelt zu achten. Es gibt keine Reichweitensorgen, die Technologie ist bezahlbar und die Ladezeiten des Akkus sind akzeptabel. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die Technologie wieder vom Markt verschwindet, sobald die reinen Elektromotoren alltagstauglicher geworden sind.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Vergib die ersten Sterne für diesen Artikel!)
Loading ... Loading ...

Ähnliche Artikel:

Tags: , , , , ,





Autoda - follow us