erstellt am: 22.10.2012 | von: | Kategorie(n): Specials


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Es ist Samstag, der 21. Oktober und wir sind in Hockenheim. Die Stimmung knistert. Oder ist das die Chipstüte neben meinem rechten Ohr? Anstelle von Klarheit stellt sich ein Schockzustand im Gehörgang ein: Der Startschuss der Deutschen Tourenwagen Masters 2012.

 

Peng!

 

Brrruuuuno Sprengler, Gary Paffett, Jamie Greeeeeeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnnnnnnn.

 

Boxengasse: Adrien Tambay, Mike Rockenfeller.

 

Augusto Farfus, Gary Paffett -> FarfusPaffett


Joey Hand, Jamie Green, Jamie Green, Jamie Greeeeen,
Joey Hand

 

SPRRRENGLERPAFFETT

 

Halbzeit

 

DavidCoulthardTimoSchneider -> Coulthard David

 

PaffettSprengler

 

Dirk Werner, Jamie Green, Augusto Farfus

 

S P R E N G L E E E E E E R R R R R ! ! ! ! ! ! ! !

 

Jetzt aber mal Klartext!

DTM_2012Für alle, die es nicht direkt auf den ersten Blick erkannt haben: Der obere Absatz fasst die wichtigsten Ereignisse der DTM 2012 zusammen, bei der Bruno Sprengler in seinem BMW M3 DTM als erster über die Ziellinie preschen konnte! Wir gratulieren Bruno herzlich zu seinem verdienten Sieg und lassen die Kaffeekorken knallen! Wer die DTM gesehen hat, wird bestätigen können, dass in diesem Jahr alles dabei war: Dramatik, Spannung, Euphorie und sogar, endlich mal wieder, BMW.

 

Auch Gary Paffett wollen wir herzlich gratulieren, der sich gestern am Hockenheimring den zweiten Platz sichern konnte. Augusto Farfus flitzte als Dritter ins Ziel und in der Gesamtwertung landete Jamie Green auf Platz drei. Wir ignorieren in diesem Fall den Stilwarnblinker und wünschen, trotz bereits dreifacher Verwendung dieser zwei mittelmäßig klangvollen Wörter: Allerherzlichsten Glückwunsch!

 

Nun aber genug der Beglückwünschungen und damit soll dieses Wort nun auch zum letzten Mal gefallen sein. Denn schließlich wären wir nicht Autoda, wenn wir den Lenkern mehr Aufmerksamkeit schenken würden, als ihren fahrbaren Untersetzern. Von daher wollen wir noch auf das Siegerauto, den BMW M3 DTM genauer eingehen.

 

Der DTM-Sieger BMW M3 DTM

 

Der BMW M3 DTM wird erst seit diesem Jahr produziert und basiert optisch auf der Coupé-Variante des BMW M3. Inhaltlich unterscheidet er sich allerdings gewaltig: Die Konstruktion besteht aus einem CFK-Monocoque Chassis mit integriertem 120 Liter Kraftstofftank. Der V8-Saugmotor bringt den M3 mit 480 PS in rund drei Sekunden von 0 auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h.

 

Alle Daten zu dem Gewinner in Hockenheim, findet ihr hier im Überblick:

 

Chassis:
CFK- Monocoque mit integrierter Tank und Stahlüberrollstruktur; CFK- Crashelemente seitlich; CFK- Crashelemente vorne und hinten

Länge/Breite/Höhe:
4.775 mm/1.950 mm/ca. 1.200 mm

Tankinhalt:
120 Liter

Basisgewicht (inkl. Fahrer):
1.100 kg

Motor:
90° V8-Saugmotor, 4 Ventile pro Zylinder, reglementbedingte Luftmengenbegrenzung auf 2 x 28,0mm

Hubraum:
4.000 ccm

Leistung:
ca. 480 PS (mit Luftmengenbegrenzer per Reglement)

Max. Drehmoment:
ca. 500 Nm

Motorsteuerung:
Motorelektronik Bosch MS 5.1, ohne Sicherungen, zentrales Display

Getriebe:
sequenzielles 6-Gang-Sportgetriebe, mit pneumatischer Betätigung über Schaltwippen am Lenkrad; 4-Scheiben-ZF Sachs-CFK-Kupplung; einstellbares Lamellen-Sperrdifferenzial

Vorderachse/Hinterachse:
Doppelquerlenker-Achse mit Druckstreben und 6-fach verstellbaren Stoßdämpfern; H&R Schraubenfedern

Bremsen:
hydraulische Zweikreisbremsanlage; Monoblock-Bremssättel aus Leichtmetall; innenbelüftete Kohlefaser-Bremsscheiben vorne und hinten; Bremskraftverteilung vom Fahrer stufenlos einstellbar; elektromagnetisches Startventil

Räder:
Schmiedefelgen aus Aluminium; 18″ x 12″ vorn, 18″ x 13″ hinten

Reifen:
Hankook; vorne: 300-680-18, hinten: 320-710-18

 

Ein Rückblick in Bewegtbildern könnt ihr euch hier anschauen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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