erstellt am: 17.01.2013 | von: | Kategorie(n): News


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Opel erfindet die Schöpfungsgeschichte neu und schickt den Adam auf die Straße. Seine Premiere feierte er vor wenigen Tagen und wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis zahlreiche Evas an seinen drei Türgriffen hängen. Denn eines muss man Opel lassen: Ihren Cityflitzer Ädäm haben sie sehr gut hinbekommen! Da werden vor allem Mini und Fiat 500 in den sauren Apfel beißen und ihren Konkurrenten mit den zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten ernstnehmen müssen.

 

opel_adamBeginnen wir den Artikel doch einfach mal oberflächlich und sprechen über das Design: Über dieses Thema könnte man problemlos eine Romanreihe verfassen, denn der Adam lässt sich bei seinen Gestaltungsmöglichkeiten wirklich nicht lumpen. Im Gegenteil: Bereits sieben Seiten der Preisliste befassen sich mit Rädern, Lackierungen, Dachkontrastfarben, Aufklebern, Cockpitdekors, Außenspiegeldesigns und weiterem Zubehör, wie dem einzigen LED-beleuchteten Innenhimmel fernab des Rolls-Royce Phantom Coupé. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, mir den Himmel live und im Einsatz anzusehen, aber die Vorstellung rockt: Ich sehe mich parkend am Elbstrand unter dem Sternenhimmel mit eigener Sternhimmelkonkurrenz direkt über dem Scheitel – gar nicht so mies!

 

Die Ausstattungsvarianten sprechen mit ihren Bezeichnungen JAM, GLAM und SLAM auch gleich eine sehr deutliche Sprache. Vor allem junge Kunden sollen sich von dem Modell angesprochen fühlen. JAM verspricht unkonventionell, modern und schick zu sein, SLAM ist hingegen eher sportlich und GLAM zeigt sich elegant. Bei jeder Variante hat man die Wahl zwischen zwölf Farben, drei Dachlackierungen, 31 Rad-Varianten und Felgen-Zierclips in sechs Tönen. Puh, da sind wohl die Entscheidungsfreudigen gefragt. Unter diesem Link könnt ihr euch schon mal digital euren Lieblings-Adam zusammenbasteln.

 

Was kostet der Spaß?

 

Im Vergleich zu seiner Konkurrenz bietet der Adam seine Individualisierungsvarianten sehr günstig an. Der Opel Adam in der Basisausstattung startet bei 11.500 Euro. Es empfiehlt sich allerdings, 1.900 Euro mehr in den JAM zu investieren, der Klima, CD-Radio, Bluetooth, Aluräder und andere stylische Extras mitbringt. Der GLAM ist ab 14.090 Euro erhältlich und den SLAM kann man ab 14.290 Euro erstehen.

 

navi2Da Opel sich mit dem Adam vor allem an junge Menschen wenden möchte, wurde viel Wert auf Infotainment gesetzt. Das neue System nennt sich Intellilink und bietet viele Funktionen eines Smartphones auf einem sieben Zoll großen Touchscreen. Man kann sich Videos und Bilder ansehen und über Bluetooth Musik von Internetradiosendern hören. Telefonieren geht selbstverständlich auch. Wer statt der 300 Euro für Intellilink noch 40 Euro mehr investieren möchte, bekommt eine Navigationsfunktion, die über das Mobiltelefon funktioniert und im Monitor angezeigt wird.

 

Und wie fährt man im Adam?

 

Der Adam ist ein typischer Stadtbewohner und überzeugt dort auch voll und ganz. Auf der Autobahn zeigt er kleinere Schwächen und kommt schnell ins Dröhnen, weil der Saugmotor schon bei 130 km/h bei fast 4000U/Minute tourt. Die Federung ist im Adam fantastisch, so dass einer Fernreise eigentlich nichts im Wege steht. Das Fahrverhalten ist sehr sicher, die Sitze äußerst komfortabel und das Sportfahrwerk begeistert. Außerdem ist der Adam sehr wendig und punktet mit gutem Handling, trotz der recht speckigen Breite von 1,72 Metern.

 

Um es kurz zu machen: Der Adam ist Opel wirklich sehr gut gelungen! Jungen Stadtbewohnern kann man zu dem wandelbaren Modell in jedem Fall raten! Sowohl der Preis, als auch das Fahrverhalten und das Design machen Spaß und überzeugen. Für Schnellentschlossene: Wir haben sogar einen einzigen Opel Adam bereits bei uns im Shop. Unter diesem Link könnt ihr euch schon mal einen Eindruck von dem neuen Stadtauto machen!

 

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