erstellt am: 12.03.2013 | von: | Kategorie(n): Gebrauchtwagen


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Letzten Samstag führte das Schicksal die Autoda-Redaktion auf die Cebit nach Hannover. Die weltweit größte Messe für Informationstechnik findet seit 1986 jedes Jahr am selben Ort statt und präsentiert die neuesten Innovationen internationaler Technik. Während man in vielen Hallen eher ratlos zwischen Mobiltelefonen, Laptophüllen und dreidimensionalen Projektionen taumelt, bietet der Internationale Innovationswettbewerb „CODE_n“ schnelle Orientierung und einen Haufen spannender Ideen – in diesem Jahr zu dem Thema „Smart Solutions for Global Challenges“. In diesem Zusammenhang präsentierten zahlreiche Start-Ups und Jungunternehmer ihre ökologischen Ideen, von denen wir euch in den nächsten Tagen einige vorstellen möchten. Los geht`s mit dem ORGANIC TRANSIT, einem per Fußkraft und Solarenergie betriebenen Autofahrrad.

 

Zurück in die Zukunft

 

steinzeitautoBei dem ersten Blick auf den ORGANIC TRANSIT kramte meine Erinnerung eine verstaubte Filmrolle aus dem Schrank, schnallte sie auf den Diaprojektor und versendete darüber eine kurze Szene der Flintstones an mein inneres Auge. Das Auto von Fred Feuerstein hatte zwar keine Tretpedale, war aber dennoch eine ähnliche Verbindung aus Hauptverkehrsstraße und Muskelkraft. Sind wir mit dem ORGANIC TRANSIT etwa in der Steinzeit angekommen? Natürlich nicht. Dafür ist die Idee dann doch zu neu und das Equipment zu Hightech, schließlich befindet sich auf dem Dach ein ausgerollter Solarzellenteppich, der die Sonnenenergie als Ergänzung zur eigenen Wade abspeichert.

 

DSC_0561 Kopie (Mittel)Ausgestellt war auf der Cebit eines der beiden Autofahrradmodelle, THE ELF. Beworben wird der Solarstrampel-Hybrid mit dem Versprechen, sowohl seiner eigenen Fitness als auch der Umwelt einen Gefallen zu tun ohne auf viele Vorteile eines Autos verzichten zu müssen. Gut geschützt sitzt man in dem kleinen Flitzer und ist dabei für andere Verkehrsteilnehmer leicht zu sehen. THE ELF ist mit Lichtern, Spiegeln und Blinkern voll ausgestattet und der elektrische Motor fährt auf der Straße vollkommen geräuschlos und erleichtert die Fahrt auf steilen Hängen. Die Lithium-Batterie wird einerseits über die Solarzellen geladen, kann aber auch mit der Steckdose verbunden und so gefüllt werden.

 

Kofferraum statt Gepäckträger

 

Kofferraum (Mittel)Wenn man das transparente Dach über dem Heck zusammenrollt, öffnet sich der Kofferraum, der genügend Stauraum für Taschen und kleinere Einkäufe bietet. Die einfache Verstauung von Transportgut ist ein weiterer Vorteil gegenüber gewöhnlichen Fahrrädern, der beim ORGANIC TRANSIT jedem Smart Konkurrenz machen kann.

 

 

The _Elf_1 (Mittel)THE ELF fährt auf drei Rädern, bietet Platz für einen Fahrer auf einem verstellbaren Sitz und besitzt Seitenspiegel, Bremsen und einen 750 Watt-Motor. Als zweite Assoziation nach dem Flintstone-Mobil fällt mir der Renault Twizy ein, der mit Elektromotor immerhin bis zu 75 km/h fahren kann. THE ELF schafft anscheinend maximal 60 km/h, wurde mir auf der Messe mitgeteilt, ist aber bisher auf amerikanischen Straßen nur bis zu 30 km/h zugelassen.

 

Verena (Mittel)Den Sprung von Amerika nach Deutschland wird THE ORGANIC TRANSIT vermutlich im nächsten Jahr machen. Ab dann darf man auch hier ohne Führerschein und ohne nass zu werden energiesparend zur Arbeit strampeln. Alle weiteren Infos, sowie ein Video findet ihr unter diesem Link auf der Homepage des Unternehmens ORGANIC TRANSIT und auf der Facebook-Seite.

 

Mehr von der Cebit erfahrt ihr morgen auf unserem Blog. Bis dahin, viel Spaß im Schnee!

 

Euer Redaktionsteam

 

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 abgegebene Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
Loading ... Loading ...

 

 


Ähnliche Artikel:

Tags: , , , , ,





Autoda - follow us