erstellt am: 08.03.2013 | von: | Kategorie(n): Gebrauchtwagen


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Liebe Frauen, liebe Männer, liebe alle! Es ist heute Weltfrauentag und ich sitze im Autoda-Büro und denke über Frauen und Autos nach. Eigentlich ist dieser Tag doch auch dafür da, dass solche Themen gar keine mehr sind, oder? Ich denke also nur noch über Autos nach. Ich glaube, es ist egal, ob ich zwei X oder ein X und ein Y-Chromosomen habe, in jedem Fall möchte ich gern mal wieder in einem Nissan Patrol durch die Wüste fahren, darin schlafen und am nächsten Morgen aufwachen, mich in der Morgensonne im Sand suhlen und frisch eingesandet weiter meines Weges fahren.

 

Das Unverwundbarkeitstool

nissan_patrol (Klein)Das Praktische an dem Nissan Patrol, Baujahr 1984 war, dass er einen Frontschutzbügel besaß. Klischee hin und her, wer nicht gerne einparkt, braucht sich mit so einem Ding keine Sorgen zu machen. Völlig egal wogegen man fährt, der Nissan Patrol bleibt unversehrt, eher kommt es zu einem Krachen im Beton. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich offiziell bei jedem Baum zu entschuldigen, den ich in der Nacht wachgeschubst habe. Ich könnte dieses Versehen ja auch ganz einfach auf mein Genmaterial schieben: Nicht ich bin Schuld, sondern meine Erbanlagen, also möge man mir keine Vorwürfe machen, wenn ich in alles Beulen fahre, das nicht bei drei auf den Bäumen ist.

 

Weiter im Text: Einmal schlief auf dem Dach des Nissans nachts irgendein großer Vogel. Wenn man es genau nimmt, trennten meinen Schlaf und den des großen Flügelträgers also nur etwa 50 cm Luft und das Autodach. Ich träumte wahrscheinlich vom Fliegen, er von meinem Frühstück, das ärgerlicherweise ebenfalls auf dem Dach schlief. Geweckt wurde ich von einem Riesenvogelfuß, der das Dach herunter vor dem Autofenster baumelte und meiner Brötchentüte, die garantiert von einem Monsterschnabel gehalten wurde, mit der das Untier kurz darauf in den Himmel startete: Adieu Frühstück, Respekt: Nissan! Auch als Nest zeigte er sich widerstandfähig und präsentierte sich am nächsten Morgen kratzerfrei und strahlend wie eh und je.

 

Klettern und Klotzen

Nur der Motor knurrte lauter als mein Magen, als wir kurz darauf einen Berg hinauf steuerten. In den Patrol passt tatsächlich eine Unmenge an Gepäck. Obwohl die Rückbank zur Liegeweise umgebaut war, hatten wir noch einige sperrige Gepäckstücke , einen 100-Liter-Wasserkanister, 20 Liter Motoröl und einen Haufen Campingzeugs an Bord. Bis zu diesem Tag stellte all das kein Problem dar, doch dann war da eben dieser Berg. Die Serpentinen schlängelten sich in immer engeren Windungen in die Wolken hinein und der Patrol wurde immer und immer langsamer. Mit letzter Kraft schleppt er sich bis zum Gipfel hinauf, um dann, 10 Zentimeter vor dem Ziel, aus der Puste zu geraten und kein Stück mehr weiter fahren zu wollen. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, so eine gewundene Bergkatastrophe rückwärts hinunter zu rollen? Versucht es lieber nicht…

 

Ich glaube, ich habe dem Nissan Patrol in vielerlei Hinsicht mein Leben oder zumindest meine Unversehrtheit zu verdanken. Und wie schlage ich jetzt noch die Brücke zum Weltfrauentag? Am besten in einem zweiten Artikel.

 

Seid gegrüßt, liebe Menschen dieser Welt und freut euch, dass Freitag ist. Freitag – der. Warum eigentlich nicht die Freitag? Naja, lassen wir das…

 

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