erstellt am: 03.01.2013 | von: | Kategorie(n): Gebrauchtwagen


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Es gibt Träume, mit denen man nicht alleine ist. Einer davon ist sicherlich der, mit einem offenen Ford Mustang durch Kalifornien zu reisen. Viele denken auch an ein Corvette Cabrio. Wir wollen die Bandbreite von Träumen ein wenig erweitern und einen Tipp der Focus-Redaktion an euch weiterleiten: Eigentlich besser fährt es sich demnach in Kalifornien in einem offenen Nissan Murano. Da kommt bloß keiner drauf. Warum es dennoch zu empfehlen ist, erzählen wir euch in folgendem Artikel.

 

nissan_cross_cabrioZugegeben, das Wetter in Kalifornien ist eigentlich immer gut. Die Straßen allerdings leider nicht. In einem Ford Mustang oder einem Corvette Cabrio bekommt der Fahrspaß in solchen Momenten einen kleinen Knick. Nicht aber in dem Nissan Murano Cabrio. Der Highway No 1 an der Küste entlang ist von seiner Beschaffenheit so gut, dass man eigentlich in keinem der Wagen Probleme bekommen sollte. Das gleiche gilt für den Rodeo Drive in Los Angeles. Bereits in den Straßen von San Francisco wird man in einem offenen Sportwagen sehr schnell Rückenschmerzen bekommen. An einen Ausflug in die Mojave-Wüste und den Yoshua Tree National Park ist darin nicht einmal zu denken.

Das Nissan Murano Cross Cabriolet

 

Dieses Auto bringt nicht nur genauso viel Spaß mit in die kalifornische Sonne, sondern ist auch das einzige SUV, das ein offenes Dach dabei hat. Außerdem ist er so selten, dass man damit überall die Blicke auf sich zieht. Vor Ort kostet der Sonnenfänger auch nur um die 35.00 Euro, wofür man hierzulande noch nicht einmal einen geschlossenen Murano bekommt. Die offene Variante hat mit dem geschlossenen Murano gar nicht mehr viel gemeinsam: Außer dem Bug wurde ausnahmslos jedes Blech neu geformt. Der Wagen hat außerdem nur zwei anstelle von vier Türen und einen großen Kofferraum, aus dem sich auf Knopfdruck ein Stoffverdeck entfaltet. Außerdem sitzt man SUV-typisch in dem Cabrio sehr hoch.

 

Einziges Problem: Es gibt für diesen Wagen keinen Windschott, sodass einem bei Tempo 100 ordentlich die Haare durch die Luft fliegen. Über den Sitzkomfort kann man sich hingegen nicht beschweren, vorne thront man praktisch in einem Sessel und hinten in einem Sofa.

 

Motor

 

Wie man es hier von der geschlossenen Version gewöhnt ist, fährt auch das US-Cabrio mit einem 3,5 Liter großen V6-Motor. Bei den Amerikanern leistet er außerdem 265 PS und bringt 336 Nm mit. Das reicht für einen Sprint von 0 auf 100 in acht Sekunden und eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h.

 

In Kurven zeigt der Murano seine Schwächen, weshalb er für Bergstrecken dann doch sehr viel ungeeigneter ist als ein Sportwagen. Dafür gibt er in verwegenen Nationalparks und verwilderten Nebenstraßen die ideale Besetzung ab.

 

Und noch ein Punkt zur Optik: Es stimmt, dass der Murano sofort auffällt, er sieht ungewöhnlich aus. Elegant geht zugegeben sicherlich anders.

 

Technische Daten

 

V6-Benziner mit 3498 ccm
195 kW/265 PS und 336 Nm
0-100 km/h ca. 8 Sek
V-max: ca. 210 km/h
Verbrauch ca. 11 l/100 km
Preis ca. 35.000 Euro

 

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