erstellt am: 14.01.2013 | von: | Kategorie(n): Gebrauchtwagen


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

SUVs sind ja derzeit sehr beliebt. Kein Wunder, dass auch BMW gleich unterschiedliche Formate der Stadtlandflusslimousinen anbietet. Wir wollen uns heute dem Kleinsten unter ihnen widmen, dem BMW X1. Den Mini-SUV der Bayern gibt es seit 2009 und seitdem macht er vor allem dem VW Tiguan und dem Skoda Yeti starke Konkurrenz. Der X1 misst in der Länge 4,454 Meter, in der Breite 1,798 Meter und in der Höhe 1,545 Meter. Der Radstand liegt bei 2,76 Metern.

 

bmw_x1Der BMW X1 kann noch etwas, was manch anderer SUV bereits verlernt hat: Er ist mit Allradantrieb als „xDrive“ erhältlich. Wer von vornerein sicher ist, dass er mit dem Limousine doch nur in der Stadt unterwegs sein möchte, kann auf den Aufpreis verzichten und sich für den Heckantrieb “sDrive“ entscheiden. Bei den Motoren kann man sich zwischen drei Benzin-Motorisierungen entscheiden, wobei der Einstiegsmotor mit 150 PS nur mit Heckantrieb erhältlich ist. Bei den Dieselmotoren kann man ebenfalls zwischen drei Aggregaten wählen. Unter ihnen sind allerdings nur der 18d und der 20d als sDrive und als xDrive erhältlich.

 

Die Zahlen sprechen dafür, dass die Bayern mit ihrem kleinen SUV alles richtig gemacht haben. Bereits nach zweieinhalb Jahren konnten rund 300.000 Exemplare verkauft werden, was den X1 in seinem Segment direkt an die Spitze chauffierte. Um die Poolposition des X1 zu wahren, hat ihn BMW vor knapp einem Jahr noch mal überarbeitet und mit dem „vielfältigsten Antriebsportfolios des Segments“ ausgestattet. Oder im Klartext: Die Motoren sind neu oder erneuert und bieten Option auf die famose Achtgangautomatik. Außerdem gibt es einige neue Extras und einen frisch aufgemöbelten Innenraum.

 

Fährt man mit dem Diesel 25d, ist man sofort von der gewaltigen Kraft des Motors begeistert. Der Vierzylinder mit Doppelturbo fasst zwei Liter und markiert mit 218 PS die Spitze unter den Selbstzündern. Wenn man das Gaspedal bis zum Anschlag durchtritt, drückt es einen tief in die weichen Sitze und man kann von dem festen Sitz der Lenkung begeistert sein. Die Achtgangautomatik hält die Drehzahlen flach und der X1 stürmt mit gewaltiger Geschwindigkeit über die Straße. Den Motor kann man dann laut und deutlich hören und den Normverbrauch kann man völlig vergessen. Dafür flitzt man in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 und kann bis auf 228 km/h beschleunigen.

 

Der Sparsamste unter den Motoren ist der X1 20d in der Efficient-Dynamic-Edition. Er benötigt bei 163 PS im Schnitt nur 4,5 Liter. Die sportlichste Variante ist der X1 28i mit maximal 240 km/h. Die Preise sind durch die Überarbeitung um knapp 200 Euro gestiegen und beginnen bei 27.800 Euro. Nach oben hin sind mal wieder wenig Grenzen gesetzt: So zahlt man für das Design-Paket X-Line oder die Sport-Line etwa 1900 Euro Aufpreis. Für die Automatik zahlt man 2150 Euro und wenn man dann noch einige Assistenzsysteme ankreuzt, landet man schnell weit über der 50.000 Euro-Marke. Für den gleichen Preis könnte man sich beinahe schon einen X5 in der Basisausstattung leisten.

 

Da guckt man gern hin: Die neuen Holzkonsolen im Innenraum wirken mit ihrer dünnen Schicht Echtholz sehr hochwertig und elegant. Dieser Artikel ist erst der Einstieg in unsere BMW-Woche und wir werden euch noch einige weitere Modelle im Laufe der Woche vorstellen. Bis dahin könnt ihr sie euch selbstverständlich auch schon bei uns auf der Homepage ansehen.

 

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