erstellt am: 22.02.2013 | von: | Kategorie(n): Gebrauchtwagentest


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Cherie

Liebe Autodafreunde, wir waren auf den Autotagen zu Besuch und haben uns den neuen Golf 7 angeschaut. Schneller, sportlicher und sicherer sollte er sein. Mit dem neu eingebauten modularen Querbaukasten und den Assistenzsystemen zeigt sich der Golf von einer neuen Seite. Vor allem in Sachen Nachhaltigkeit hat VW nachgelegt. Autoda hat sich bei den Hamburger Autotagen einmal reingesetzt und eine schnelle Testrunde gedreht. Unsere ersten Eindrücke vom neuen Golf findet ihr jetzt hier bei uns im Blog ;-) .

 

Was gibt´s neues im Golf?

Der Beginn war schon vielversprechend, wir wurden umfassend und sachkundig vom Messepersonal über den neuen Golf informiert : Der Golf 7 wurde zum ersten Mal mit einem modularen Querbaukasten gebaut, was ihn in Radstand, Spurweite und Radgröße so flexibel macht, dass VW ihn bei über 40 Modellen integrieren wird.

 

Außerdem ist der Golf 7 in der Comfort- und Highline-Edition mit den neuen Assistenzsystemen erhältlich. Das ACC-System, einer automatischen Distanzregelung in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG, sorgt dafür, dass der Golf im Stau und in Kolonnen automatisch bis zum Stillstand abbremst und innerhalb von drei Sekunden wieder anfährt. Zusätzlich ist er auch mit dem „Front Assist“ und der City-Notbremsfunktion, die als Maßnahmen vor Auffahrunfälle schützen, erhältlich. Dank des Dynamic Light Assist ist sicheres Fahren mit Fernlicht möglich, da andere Verkehrsteilnehmer erkannt und mithilfe einer Maskierungsfunktion partiell abgeblendet werden.

Auch der neue Spurhalteassistent „Lane Assist“ sorgt für zusätzliche Sicherheit. Durch einen korrigierenden Lenkeingriff wird das Verlassen der Spur vermieden. Dies geschieht kontinuierlich und weich und wird beim Blinken abgestellt, sodass der Fahrer nicht gehindert wird.  Der Parkassistent sorgt dafür, dass das Parken für den Golf-Fahrer zukünftig ein Klacks sein wird. Mit den selbsttätigen Lenkbewegungen und akustischen Signalen erfolgt das Parken in Längs- und Querparklücken schon fast automatisch, nur schalten, Gas geben und Bremsen muss der Fahrer noch.

 

Nachhaltigkeit wird beim neuen Golf großgeschrieben. In Zukunft wird jedes Modell, egal ob Otto- oder Diesel-Aggregat, mit der Blue Motion Technology ausgestattet. Diese sorgt für Fahrspaß bei niedrigem Verbrauch und geringen Emissionen. Ein sparsamer Motor, der mit der Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) oder dem Start-Stopp-System das Motorenkonzept der Zukunft darstellt.

 

 Der Golf 7 auf ProbeDer Golf 7

Geräumig und edel könnte man sagen: Der Golf 7 bietet ein Dreispeichen-Sportlenkrad mit Bedientasten für ACC und Infotainment. Besonders top sind die Sportsitze mit einem „Aktion gesunder Rücken“-Zertifikat, damit gehören Rückenschmerzen nach langen Autofahrten wohl der Zukunft an. Für diese muss man jedoch 2000€ extra zahlen,  im Golf Highline sind sie schon integriert.

 

Für die Probefahrt mussten wir den Golf Comfortline TDI, leider ohne Sportsitze, testen. Es wird sich also in die herkömmlichen Stoffsitze hineingesetzt, diese sind zwar nicht die komfortabelsten, aber akzeptabel.  Die ungemütliche Kopflehne macht´s leider auch nicht besser. Aber immerhin gibt es die neugewonnene  Beinfreiheit dazu (im Vergleich zum alten Golf). Mit dem bis zu 1270l großen Kofferraumvolumen lässt es sich aber bestimmt auch gut und vor allem länger reisen. Praktisch sind auch die großen Türablagen, Flaschenfächer und die neu positionierte Anschlussstelle für iPod und Co.

 

Auf der Straße fällt uns schon das leichte Knurren des Zweiliter-TDI im Hintergrund auf, soll uns aber erst einmal nicht stören. Denn beeindruckt sind wir, wie schnell der 1,4 Tonner nach vorn zieht mit seinen 150PS (stärkstes Aggregat), dabei werden die Gänge durch das Sechsgang- Doppelkupplungsgetriebe flink nachgelegt. Leicht und agil bewegen wir uns durch die Straßen Hamburgs, die abgespeckten 100Kg fühlen sich gut an und dabei wirkt der Golf aber trotzdem noch solide. Bei dem TDI arbeiten alle 4 Zylinder fleißig, aber das DSG im Eco-Modus kuppelt in der Ebene manchmal aus und lässt den Wagen antriebsfrei anrollen.  Mit dem Fahrprofilschalter lassen sich Motoransprechen, Lenkunterstützung, Dämpferkraft,  Klimaanlage und Tempomatabstimmung einstellen. Satt, leicht und sicher gleitet der Golf TDI mit der aufwendigen Radaufhängung selbst um kurvige Pisten, lange bleibt er neutral bis er die Elektronikhilfe benötigt.  Der Kleine verbraucht übrigens 3,8l bei einer kombinierten Strecke (innerorts und außerorts).

 

 FazitDer Golf 7 von innen

Schneller als seine Vorgänger ist der Golf 7 in jedem Fall und lässt sich angenehm über kurvige Langstrecken fahren.  Unvorteilhaft dafür sind jedoch die ungemütlichen Sitze und die sperrige Kopflehne.  Dafür bietet aber der Rücksitz genügend Platz, so scheuern die Knie der Hinterbänkler nicht mehr an den Vordersitzen. Auch vorteilhaft erscheinen die 30l Zugewinn an Kofferraum. Großzügig erscheint das Angebot an Assistenzsystemen, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Außerdem macht die Multimediaabteilung riesen Spaß.  Ein weiteres Plus ist der geringe Verbrauch. Alles in allem: ein toller neuer Golf, der viel Fahrfreude mitbringt!

 

Preislich ändert sich nicht viel beim Golf 7, wobei aber die Klimaanlage stets serienmäßig dabei ist. Die günstigste Variante, die  1.2 TSI Trendline mit Fünfgang-Getriebe ist ab 16 975€ erhältlich. Uranusgrau ist wahrscheinlich nicht jedermanns Lieblingsfarbe, aber bei der Einstiegsvariante Trendline mit Farbe ist dann draufzuzahlen. Wer auf Luxus nicht verzichten möchte, sollte schon mind. 28 000€ hinblättern für die Comfort- oder  Highline, die sind dann aber auch mit einem hochklassigen Ambiente, durchgefärbten Dekorflächen und schicken Lenksäulenhebeln mit DSG ausgestattet.

Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Werft doch einen Blick auf die Golf-Varianten in unserem Autoda-Shop.

 

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