erstellt am: 06.12.2012 | von: | Kategorie(n): Autoda


Ein Artikel im Autoda - der Gebrauchtagen-Blog von Verena

Bei Michael ist die Leidenschaft für Autos fest im Genmaterial verankert. Kein Wunder also, dass sein erstes Wort nicht „Mama“ oder „Papa“, sondern „Auto“ war. Das hatten sich seine Eltern zwar anders vorgestellt, dafür war es umso einfacher, das richtige Weihnachtsgeschenk für Michael zu finden. Schon bald stapelten sich neben seiner Carrerabahn mehrere Kisten mit unterschiedlichen Spielzeugautos.

 

MichaelDa Begeisterung von Eltern gerne gefördert wird, durfte Michael schon als Neunjähriger selber hinter dem Steuer des Fiat Tempra sitzen und damit durch das Waldstück nahe Amelinghausen fahren. Auch den Opel Corsa seines Freundes durfte Michael schon manchmal testen, bevor er seinen Führerschein hatte. Nach bestandener Fahrprüfung ging das Auto sogar komplett in Michaels Besitz über und begleitete ihn seither nach Amsterdam zu einem Elektro-Festival, zum Wacken und zu einem Tuning-Event. Speziell für das Wacken wurde der Corsa vorübergehend schwarz eingefärbt und bekam ein Superman-Logo auf der Motorhaube verpasst. Vielleicht war das einer der Gründe, weshalb der Super-Corsa kein einziges Mal im Wackenschlamm steckenblieb.

 

Es fehlt nicht mehr viel bis zu dem 283.000 Kilometer-Rekord des Corsa. Damit hat der Opel praktisch schon 7 Mal den Äquator umrundet und danach noch eine Runde zum Kiosk zurückgelegt – starke Leistung für knappe 20 Jahre auf Rädern!

 

Michaels Traumauto ist trotz allem ein 67 Chevrolet Impala. Von dem Wagen überzeugte er sich bei seinem vorherigen Job, als er seine Vorliebe für amerikanische Muscle-Cars entdeckte. Auch in der Serie „Supernatural“ wurde das Modell mit seiner Optik schnell zum inoffiziellen Hauptdarsteller.
Wenn Michael sich einen Beifahrer wünschen könnte, dann würde er sich für Batman entscheiden. Allerdings unter der Bedingung, dass die Fahrt im Batmobil stattfinden würde, mit Michael hinter dem Steuer. Dann würde er mit Batman zum Wacken fahren und ihn nach nach ein paar Bieren fragen, ob er das Batmobil nicht einfach behalten könne. Ob ein Auto Michael gehört, kann man ganz leicht prüfen, indem man sich nach den Sneakers, dem Subwoofer und den Fußballschuhen im Kofferraum umsieht und feststellt, dass nichts am Rückspiegel baumelt. Was Schlimmeres als Duftbäumchen oder andere Anhängsel kann sich Michael im Auto kaum vorstellen.

 

Unter den Technologien, die ständig für das Auto neu entwickelt werden, vermisst Michael die automatische Ausparkhilfe. Das wäre schließlich bloß konsequent: Wenn einen die Technik schon in die engsten Lücken hineinmanövrieren kann, dann sollte sie einen auch wieder daraus befreien können. Was außerdem fehlt, ist der Verzicht auf das Tempolimit auf offenen Landstraßen.

 

Als Auto wäre Michael ein Toyota Celica. Das Auto trägt seine Sportlichkeit nicht im Lack, sondern im Motor und birgt daher viele Überraschungen. Die richtige Musik auf Autofahrten ist Michael mindestens genauso wichtig, wie das passende Auto. Was Sparten angeht, ist er dabei sehr flexibel – Von Hiphop über Metal bis Elektro ist auf dem USB-Stick alles mit dabei. Selbstverständlich auch sein Lieblings-Act des Wackenfestivals: In Flames.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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